Meldung vom 27.09.2026: |
Internationale Briefmarken-Börse 2026, IBB Ulm: |
![]() Berühmter Baden-Fehldruck als Top-Attraktion! Vom 22. bis 24. Oktober 2026 (Donnerstag bis Samstag) lädt die Internationale Briefmarken-Börse Ulm wieder Briefmarkensammler und solche, die es werden wollen, in die Hallen 1 und 2 der Ulm-Messe ein. Dort erwartet die Besucher ein internationales Angebot aus rund 70 Fachhändlern, Auktionshäusern, Zubehörherstellern, Verlagen und Postverwaltungen, bei dem Einsteiger wie Fortgeschrittene fündig werden sollten. Die Deutsche Post hat wieder eine attraktive Messeganzsache aufgelegt. Sie trägt als Wertstempel das Sonderpostwertzeichen zu 95 Cent ‛Tag der Briefmarke: Schätze der Philatelie – The Alexandria ‚Blue Boy‘‛. Die Illustration im linken Teil nimmt Bezug auf das 175-jährige Jubiläum der ersten Briefmarken von Baden und Württemberg. Abgebildet ist eine historische Aufnahme des Bahnhofes von Mühlacker, auf dem früher die Postsendungen zwischen Baden und Württemberg ausgetauscht wurden. Darüber befinden sich Freimarken beider Sammelgebiete. ![]() In einem großen Salon aus Anlass des Jubiläums ist als Top-Stück der berühmte Baden-Fehldruck zu sehen. Von der Fehlfarbe sind insgesamt nur drei Exemplare bekannt! ![]() Der Landesverband Südwest (LV-Südwest oder LSW) hat wieder drei Sonderstempel beantragt: Zu eben jenem Jubiläum der Briefmarken von Baden und Württemberg, zur Wettbewerbsausstellung REMSMA 2026 und zum Schüler-Malwettbewerb ‛Ulmer Schachtel“. Alle Sonderstempel entstanden nach Zeichnungen von Sophia Wachter, Entwurf: Detlev Moratz: 22.10.2026: Landesverband Südwest mit IBB Ulm und REMSMA 2026.
![]() 24.10.2026: Schüler-Malwettbewerb ‛Ulmer Schachtel“
Sonderstempel, Cachets und andere Messe-Produkte sowie ein umfangreiches Neuheitenangebot haben auch die teilnehmenden ausländischen Postverwaltungen – darunter wieder die Spanische Post – im Gepäck. Service wird auf der Internationalen Briefmarken-Börse Ulm großgeschrieben. Die Sammler-verbände beantworten in Halle 2 alle Fragen rund um das Hobby und die Mitgliedschaft in Vereinen. Für junge Besucher gibt es eine Briefmarkenrallye. Weltweite Postgeschichte im Blickpunkt Die internationale Wettbewerbsausstellung ‛Postgeschichte – live“ ist seit Jahrzehnten fester Bestandteil der Internationalen Briefmarken-Börse und ein Pflichttermin für postgeschichtlich interessierte Aussteller und Sammler aus der ganzen Welt. Mit der ‛PGL“, wie sie unter Kennern abgekürzt wird, untrennbar verbunden ist das Symposium für Postgeschichte, in dem Referenten aus dem In-und Ausland einzelne Aspekte der Postgeschichte in kurzen, aber prägnanten Vorträgen darstellen.
In diesem Jahr ist die Wettbewerbsausstellung wieder hervorragend besetzt, was auch auf 26 Exponate aus dem diesjährigen Gastland England zurückzuführen ist. Die insgesamt 63 Sammlungen versprechen erneut ein hohes Niveau und eine große Spannbreite. Keine leichte Aufgabe für die internationale Jury unter Vorsitz des Schweizers Adriano Bergamini, die Aspiranten für die begehrten Goldenen, Silbernen und Bronzenen Posthörner auszuwählen. Als Einstieg für interessierte Besucher sei die Klasse 4.6 empfohlen, in der ein ausgewähltes Thema der Postgeschichte in nur wenigen Rahmen vorgestellt wird. Interessierte Sammler können sich am Stand des Deutschen Altbriefsammler-Vereins (DASV) informieren, der seit Jahren die postgeschichtlichen Veranstaltungen begleitet und unterstützt. Info-Stände unterhalten in Halle 2 auch die Schweizerische Vereinigung für Postgeschichte und die Forschungsgemeinschaft Sachsen.
Programm des Symposiums für Postgeschichte am Freitag, 23. Oktober 2026
Der Eintritt zum Symposium, das in den Räumen 1 und 2 stattfindet, ist frei! Infostände von Arbeits-und Forschungsgemeinschaften Auf der Internationalen Briefmarken-Börse Ulm ist mit 52 Info-Ständen von Arbeits-und Forschungsgemeinschaften erneut eine hohe Beteiligung zu vermelden! Die Vereinigungen decken die Deutschland-Philatelie von der Klassik bis zur Moderne, einige europäische und überseeische sowie beliebte Motivgebiete ab. Einige Arbeitsgemeinschaften halten Mitgliedertreffen oder Jahreshauptversammlungen ab. Im Einzelnen sind folgende Vereinigungen in Halle 2 vertreten:
Unter Federführung des Landesverbandes Südwestdeutscher Briefmarkensammler-Vereine, dem ideellen Träger der Internationalen Briefmarken-Börse Ulm, wird zusammen mit dem Landesverband Bayerischer Philatelisten-Vereine und dem Bund Deutscher Philatelisten ein Philatelisten-Zentrum in Halle 2 (Stand Nr. 83) eingerichtet, in dem alle Fragen rund um das Hobby beantwortet werden. Am Stand einsehbar sind die Exponate des ArGen-Literaturwettbewerbes. ![]() Der LV Südwest führt in diesem Jahr bereits zum vierten Mal einen Malwettbewerb mit Grundschulklassen aus Ulm und Neu-Ulm zum Thema ‛Ulmer Schachtel“ durch. Es sollen alle eingereichten Werke in Ulm zu sehen sein. Von den besten Werken werden Briefmarken Individuell in Auftrag gegeben und auf der IBB vom Landesverband angeboten. ![]() Die ‛Ulmer Schachtel“ für alle Nicht-Ulmer: ‛Die Ulmer Schachtel ist ein Einweg-Bootstyp, der seit dem Mittelalter auf der Donau der Waren-, Passagier-und Truppenbeförderung diente. Er wurde lediglich für Naufahrten stromabwärts verwendet.“ (Wikipedia). Zeichnung Sophia Wachter für den Sonderstempel. Auch die Gewinner-Kinder und die teilnehmenden Klassen sollen Geldpreise erhalten. Diese werden wieder durch das Auktionshaus Christoph Gärtner in Bietigheim-Bissingen bereitgestellt. Gärtner stellt zudem die bekannten großen Briefmarken-Pakete für die besten drei teilnehmenden Schulklassen zur Verfügung. Ebenfalls in Halle 2 organisiert der Briefmarkenverein Remseck die Regionale und Nationale Wettbewerbsausstellung REMSMA 2026. Mit einem großen Salon feiern die Arbeitsgemeinschaften Baden und Württemberg ‛175 Jahre Einführung der ersten Briefmarken“. Auf rund 80 qm werden Briefmarken und Belege aus der Anfangszeit beider altdeutscher Sammelgebiete gezeigt. Es sind zahlreiche seltene und historisch wertvolle Exponate zur Entwicklung des Postwesens zu sehen. Highlight ist ein Briefstück mit dem berühmten Baden-Fehldruck (Baden MiNr. 4 F). Möglicherweise mehrere Bogen der 9-Kreuzer-Marke wurden im Juli/August 1851 versehentlich auf blaugrünem statt rosa Papier gedruckt. Neben dem in Ulm ausgestellten Briefstück gibt es nur noch zwei Briefe mit dem Fehldruck. Einer davon ist in der Schatzkammer des Museums für Kommunikation in Berlin ausgestellt. Wer seine Marken einschätzen lassen möchte, erhält nicht nur an den Serviceständen in Halle 2 Auskunft und Rat. Eine erste Beurteilung frisch erworbener oder anderer Briefmarken und Briefe nehmen Mitglieder des Bundes Philatelistischer Prüfer (BPP) an ihrem Stand im Foyer direkt am Eingang zur Halle 1 vor. Im Foyer stellt sich auch der Verein für Briefmarkenkunde Ulm/Neu-Ulm 1883 e. V. vor. Die Philatelistische Bibliothek Hamburg und die Phila-Bibliothek Heinrich Köhler bieten in Halle 2 günstige Literatur vor Ort und ein ungeheures Potential an philatelistischer Fachliteratur über die Fernausleihe. ![]() Messerallye 2025 (Foto: Christian-Smyrek) Auch für die jungen Besucher wird in Ulm einiges geboten. Bei einer vom Landesring Süd-West e. V. (LRSW) organisierten Messerallye können sie in die bunte Welt der Philatelie eintauchen (Kinderbilder sind alle genehmigt). Am Stand des LV Südwest in Halle 2 findet am Messe-Freitag die Preisübergabe zum Malwettbewerb ‛Ulmer Schachtel“ statt, zu dem Grundschüler der umliegenden Schulen eingeladen waren. ![]() DPhJ-und Landesring-Stand 2025 (Foto: Detlev Moratz) Fortsetzung findet auch der ‛Briefschreibeworkshop“, an dem Grundschulen aus Ulm und Neu-Ulm teilnehmen. Dies wird wieder in bewährter Manier von der Messe Sindelfingen durchgeführt. Kinder erlernen das Briefeschreiben, was heute nicht mehr Priorität in den Schulen hat. Anschließend gehen die Kinder zur Post und geben ihre Werke ab. Auch der Ring der Liechtensteinsammler hat für die Jugend dieses Jahr wieder eine Postkartenaktion vor. Hierzu können die Jugendlichen am Stand des ‛Ring der Liechtensteinsammler e.V.“ (Nr. A51) eine Postkarte aussuchen, diese mit kursgültigen Briefmarken aus Liechtenstein portogerecht frankieren und selbstverständlich auch ausfüllen. Danach gilt es für die Jugendlichen den Stand der Philatelie Liechtenstein zu finden und die ausgefüllte Karte dort abzugeben. Dort erwartet sie noch ein kleines Geschenk. Die Karte wird dann von Liechtenstein aus an die Empfänger zurückgeschickt. Es entstehen keinerlei Kosten für die Jugendlichen! Adress-und Absenderangaben werden nicht gespeichert!
Programm Donnerstag, 22. Oktober 2026 10.00 Uhr Eröffnungsfeier (Raum 1+2) 13.00 Uhr Empfang zum ‛Tag der Briefmarke 2026” durch den LV Südwest (Raum 1+2) 14.30 Uhr Verleihung ArGen-Literaturpreis (Raum 1+2) 15.00 Uhr Treffen BDPh-ArGen (Raum 1+2) 15.30 Uhr Präsentation des Auktionshauses Heinrich Köhler (Raum 3)
11.00 Uhr ArGe BELUX (Raum 3) 12.00 Uhr DPhJ (Raum 3) 13.000 Uhr Symposium für Postgeschichte (Raum 1+2) 13.00 Uhr ArGe Ungarn (Raum 3) 15.00 Uhr ArGe UNOP (Raum 3) 10.00 Uhr Preisverleihung REMSMA 2026 und Verleihung der Posthörner (Raum 1+2) 10.00 Uhr Ring der Liechtenstein-Sammler (Raum 4) 10.00 Uhr Philatelistische Akademie (Raum 5) 10.15 Uhr ArGe Kolonialpostwertzeichen-Sammler (Raum 3) 12.00 Uhr ArGe RSV (Raum 3) 13.00 Uhr ArGe Landwirtschaft-Weinbau-Forstwirtschaft (Raum 3)
Auf einen Blick Öffnungszeiten: Donnerstag, 22. Oktober, und Freitag, 23. Oktober, von 10 bis 18 Uhr Samstag, 24. Oktober, von 10 bis 16 Uhr Ort: Ulm-Messe, Böfinger Str. 50, 89073 Ulm Turnus: Jährlich (nächster Termin: 28. bis 30. Oktober 2027)
Aktuelle Informationen finden Sie im Internet unter www.briefmarken-messe.de.
Ihre Ansprechpartner für Fragen zur Messe: Jan Billion, Projektleitung Manuela Schabla, Projektleitung
Veranstalter: Weitere Informationen erhalten Sie unter: PM Messe Sindelfingen / G. Detlev Moratz
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||